AWP-Arbeitskreis für Werkstoffprüfung

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Informationen zum AWP:

Am 15. Oktober 2006 wurde innerhalb der Gesellschaft zur Förderung technischen Nachwuchses (GFTN e.V.) an der Hochschule Darmstadt der Arbeitskreis für Werkstoffprüfung (AWP) gegründet.

Der AWP ist der Träger eines Prüflabors für Prüfungen an Werkstoffen und kleinen bis mittleren Bauteilen aus polymeren Werkstoffen. Er arbeitet in enger Kooperation mit dem Institut für Kunststofftechnik Darmstadt (IKD) des Fachbereiches Maschinenbau und Kunststofftechnik der Hochschule Darmstadt.

Der AWP versteht sich als kompetenter Partner für Industrie und Handwerk auf den Gebieten der Werkstoffprüfung und Materialanalyse. Bei Fragestellungen aus den Gebieten der Forschung und Entwicklung greift die enge Kooperation zum Institut und zur Hochschule. Auch ist der AWP Mittler zu allen an der Hochschule befindlichen Arbeitsgebieten.

Das Prüflabor ist akkreditiert gemäß DIN EN ISO/IEC 17025. Da im Moment noch nicht alle angebotenen Prüfungen akkreditiert sind, wird auf den Prüfverfahrenkatalog verwiesen, in dem genau gekennzeichnet ist, welche Prüfverfahren in der Akkreditierung erfasst sind.



Hier finden Sie die aktuelle Akkreditierungsurkunde (zum Vergrößern bitte anklicken)

 


und die Anlage der Akkredierungsurkunde (zum Vergrößern bitte anklicken).

 


 

Hier finden Sie den aktuellen Flyer des AWP



 

Das System FASEP®:

Ein Klick und Sie werden auf YouTube weitergeleitet.

Hier können Sie ein Video zum System FASEP sehen:

Ein Flyer zum System FASEP® folgt in Kürze.


Hier finden Sie das aktuelle Hochschul-Zertifikat nach DIN EN ISO 9001: 2008
(zum Vergrößern bitte anklicken).


Leistungsangebot akkreditierte Prüfverfahren:

Zugversuch gemäß DIN EN ISO 527-1 /-2 /-3

an Probekörpern, Folien
im Normklima 23/50,
bei Temperaturen von -40 bis 200 °C

3-Punkt Biegeversuch gemäß DIN EN ISO 178

an Probekörpern
im Normklima 23/50,
bei Temperaturen von -40°C bis 200 °C

Schlagbiegeversuch, Charpy/IZOD

DIN EN ISO 179-1/DIN EN ISO 180
an Probekörpern
im Normklima 23/50,
bei Temperaturen von -40°C bis 120 °C

Dichte gemäß DIN EN ISO 1183-1

Eintauchverfahren

Viskositätszahl

DIN EN ISO 1628-5 und DIN EN ISO 307
für PET / PBT und PA

Durchstoßversuch gemäß DIN EN ISO 6603-2

an Platten
im Normklima 23/50,
bei Temperaturen von -40 bis 200 °C

Vicat-Erweichungstemperatur

DIN EN ISO 306
an Platten

Wärmeformbeständigkeitstemperatur

DIN EN ISO 75-1 /-2
an Platten


Leistungsangebot nicht akkreditierte Prüfverfahren:

spezifischer Durchgangswiderstand
spezifischer Oberflächenwiderstand

DIN IEC 93 und VDE 0303 Teil 30

Kugeleindruckversuch

DIN EN ISO 2039-1

Shore-Härte

DIN EN ISO 868

Glasfaserlängenverteilung an Bauteilen mit Kurz- und Langglasfasern

nach ISO 22314

Schmelze-Masse- und Volumenfließrate

DIN EN ISO 1133

Fließkurve

ISO 11443

Untersuchung der Morphologie

Thermoanalyse DSC

Thermogravimetrische Analyse

NIR-Spektroskopie

Wärmealterung

Oberflächeneigenschaften

z.B. UST, AFM

Farbmessung

DIN 6174 (CIELab) an Platten und Granulat

Kriechstromfestigkeit

DIN EN 66112

Glühdrahtfestigkeit

DIN EN 60695

Sonderprüfungen auf Anfrage

Herstellen von Probekörpern

(nach Norm)

Künstliche Bewitterung

nach einschlägigen Normen


Ausgewählte Verfahren:

(zum Vergrößern bitte anklicken)

 


Kratzeruntersuchung mittels digitalem Videomikroskop


AFM-Aufnahme einer Oberfläche mit Nanostruktur



Bestimmung der Querkontraktionszahl im Zugversuch



Ihre Ansprechpartner:

Arbeitskreisleiter

Prof. Dr.-Ing. Martin Moneke
Tel. 06151 16-38564
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Leiter Prüflabor

Dipl.-Ing. Helmuth Müller
Tel. 06151 16-38551
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 


Allgemeine Geschäftsbedingungen

für technische Untersuchungs-, Entwicklungs-, Forschungs- und andere Technologietransferaufträge sowie technische Literaturrecherchen der Gesellschaft zur Förderung technischen Nachwuchses (GFTN) einschließlich des Darmstädter Arbeitskreises für Innovation und Technologietransfer (DAFIT) und des Arbeitskreises für Werkstoffprüfung (AWP).

  1. Allgemeines
    1. Allen uns erteilten Aufträgen liegen ausschließlich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen zugrunde; sie gelten durch Auftragserteilung oder Leistung als anerkannt. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers, die wir nicht ausdrücklich schriftlich anerkennen, sind für uns unverbindlich, auch wenn wir ihnen nicht widersprechen.
    2. Die Aufhebung, Änderung oder Rechtsunwirksamkeit einzelner Bedingungen berühren die Gültigkeit unserer übrigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht. Mündliche oder fernmündliche Vereinbarungen bedürfen zu ihrer Verbindlichkeit unserer schriftlichen Bestätigung.
    3. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten nur gegenüber Kaufleuten, wenn der Vertrag zum Betrieb ihres Handelsgewerbes gehört, gegenüber juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlichrechtlichen Sondervermögen.

  2. Angebote, Kostenvoranschlag
    Unsere Angebote sowie die dazugehörigen Unterlagen, wie Kostenvoranschläge, Angaben über Untersuchungskosten und -dauer, Abbildungen, Zeichnungen, Gewichts-, Maß- und Leistungsangaben sind unverbindlich.
  1. Auftragserteilung und Auftraggeberpflichten
    1. Alle uns erteilten Aufträge werden für uns erst verbindlich, wenn sie von uns schriftlich bestätigt werden. Sofern nicht unverzüglich nach Erhalt der Auftragsbestätigung vom Auftraggeber schriftlich widersprochen wird, gilt sein Schweigen als Einverständnis.
    2. Für die Durchführung des Auftrages hat uns der Auftraggeber alle von uns erbetenen Angaben - gegebenenfalls unter Beifügung von Zeichnungen, Berechnungen, Musteraufstellungen und dergleichen - unverzüglich schriftlich mitzuteilen oder zu bestätigen.
    3. Die zur Durchführung des Auftrages etwa erforderlichen Teile, Materialien, Geräte usw. sind uns vom Auftraggeber, soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, kostenlos zur Verfügung zu stellen und auf seine Kosten und Gefahr an die von uns bestimmte Anschrift zu senden.
  2. Auftragsumfang und -zeit
    1. Für den Umfang des Auftrags ist unsere schriftliche Auftragsbestätigung maßgebend. Offensichtliche Irrtümer Druck- und Schreibfehler verpflichtet uns nicht. Die von uns angegebenen Auftragserledigungsfristen sind nur annähernd und unverbindlich.
    2. Gerät die GFTN mit einer Leistung in Verzug, so hat der Auftraggeber eine angemessene Nachfrist zur Erbringung der Leistung einzuräumen. Wird die Leistung nicht innerhalb der Nachfrist erbracht, so steht dem Auftraggeber das Recht zum Rücktritt vom Vertrag zu. Ansprüche auf Ersatz des durch den Verzug oder die Nichterfüllung des Vertrages entstandenen Schadens sind - soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit gegeben ist - ausgeschlossen.
    3. Ereignisse höherer Gewalt berechtigen die GFTN, die Auftragserledigung um die Dauer der Behinderung und einer angemessenen Anlaufzeit hinauszuschieben oder wegen des noch nicht erfüllten Teiles vom Vertrag ganz oder teilweise zurückzutreten. Der höheren Gewalt stehen Streik, Aussperrung oder unvorhersehbare Umstände, z.B. Betriebsstörungen, schwere Erkrankungen wichtiger Mitarbeiter u.ä. gleich, die die rechtzeitige Auftragserledigung trotz zumutbarer Anstrengungen unmöglich machen. Die GFTN benachrichtigt hierbei den Auftraggeber und ist bemüht, die Beeinträchtigungen des Auftraggebers so gering wie möglich zu halten. Der Auftraggeber kann die GFTN auffordern, innerhalb von 2 Wochen zu erklären, ob sie zurücktreten oder innerhalb einer angemessenen Nachfrist den Auftrag ausführen will.
  3. Versand, Gefahrenübergang
    1. Der Versand erfolgt stets auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers. Sofern uns der Auftraggeber nicht rechtzeitig vor der Versendung besondere schriftliche Weisungen erteilt, bleibt uns die Wahl der Versandart und des Versandweges überlassen.
    2. Die Gefahr geht spätestens mit der Verladung bei uns oder Abholung der Lieferteile bzw. mit der Zurverfügungstellung der Auftragsgegenstände von uns auf den Auftraggeber über.
  4. Innovationsrechte
    1. Die GFTN ist verpflichtet, die Ergebnisse ihrer Arbeiten in geeigneter Weise der Öffentlichkeit bekanntzumachen. Dies erfolgt u.U. gemäß Vereinbarung mit dem Auftraggeber. Bei Veröffentlichung durch diesen, auch für Werbezwecke oder auszugsweise, ist die Zustimmung der GFTN einzuholen.
    2. Auf Erfindungen und technische Verbesserungen (Innovationen) unserer Mitarbeiter findet bei gegebenem Zusammenhang mit den durchgeführten Arbeiten das Gesetz über Arbeitnehmererfindungen Anwendung. Der Auftraggeber gilt als Arbeitgeber, unser Mitarbeiter als Arbeitnehmer im privaten Dienst.
  5. Preise
    1. Unsere angegebenen Preise verstehen sich in Euro zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
    2. Reise-, Telefon-, Vervielfältigungs-, Verpackungs-, Versicherungs-, und Transportkosten werden dem Auftraggeber gesondert berechnet.
    3. Die Preise sind aufgrund der am Tage des Angebots (Kostenvoranschlages) gültigen Gestehungskosten errechnet. Sollte bis zum Zeitpunkt der Lieferung (Auftragserledigung) eine wesentliche Änderung der Material-, Geräte-, Personal- oder anderer Kosten eintreten, so wird sich die GFTN mit dem Auftraggeber über eine Anpaßung der Preise verständigen.
  6. Zahlung
    1. Falls nicht anders vereinbart, sind in Rechnung gestellte Beträge sofort nach Rechnungseingang auf ein von der GFTN angegebenes Konto ohne Abzug zahlbar.
    2. Gegen unsere Zahlungsansprüche kann der Auftraggeber nur dann aufrechnen oder ein Zurückbehaltungsrecht geltend ma-chen, wenn die Gegenforderungen des Auftraggebers unbestritten sind oder ein rechtskräftiger Titel vorliegt.
    3. Bei Überschreitung von Zahlungsterminen sind wir berechtigt, Verzugszinsen in Höhe des jeweils geltenden Kontokorrentzinses unserer Bankverbindung oder 3% über dem Diskontsatz der Deutschen Bundesbank zu berechnen, ohne daß es einer Inverzugsetzung bedarf.
    4. Falls wir Wechsel und Schecks annehmen geschieht dies nur erfüllungshalber, bei Wechsel für uns spesenfrei und ohne Dis-kontabzug. Wir haften nicht für rechtzeitige Vorlage, Protest usw. Hat der Auftraggeber mehrere selbständige Auftragsleistungen erhalten und bleibt er für eine der Leistungen mit der Zahlung in Rückstand, so werden auch die Rechnungsbeträge für sämtliche übrigen Auftragsleistungen, bei denen die Zahlungsfrist etwa noch nicht abgelaufen ist, sofort fällig.

  7. Beschränkung der Gewährleistung und Beanstandung
    1. Von uns abgegebene technische Daten und Produktangaben beruhen auf sorgfältig erstellten Versuchs-, Berechnungs- und Erfahrungswerten. Abweichungen der tatsächlich festgestellten Werte soweit sie unerheblich oder trotz aller Sorgfalt unvermeidlich sind, sind gestattet.
      Das Verhalten der zu prüfenden Stoffe usw. und die Betriebsbedingungen sind nicht immer gleichzuhalten. Deshalb gelten technische Angaben (wie Leistung, Feinheit, Dauerbetrieb usw.) solange als unverbindlich, als sie nicht - unter bestimmten Abnahmebedingungen für definierte Stoffe - von uns schriftlich (z. B. in der Auftragsbestätigung) ausdrücklich zugesagt sind.
    2. Beanstandungen wegen unvollständiger oder unrichtiger Auftragserledigung oder erkennbarer Mängel sind unverzüglich spätestens zwei Wochen nach Lieferung (Auftragserledigung) schriftlich mitzuteilen. Nach Ablauf der Frist gilt die Auftragserledigung als bedingungsgemäß ausgeführt. Bei versteckten Mängeln verlängert sich die Frist auf eine Woche nach Feststellung. In beiden Fällen verjähren Gewährleistungsansprüche 6 Monate nach Auftragserledigung (Wareneingang).
    3. Die GFTN ist bei begründeter Mängelrüge nach ihrer Wahl zur Nachbesserung oder Erstauslieferung verpflichtet. Sind beide nicht möglich oder einem der beiden Partner nicht zumutbar, beschränkt sich der Anspruch gegenüber der GFTN auf Rückzahlung der erhaltenen Vergütung, soweit sie über anzuerkennende Teilleistungen hinausgeht. Weitergehende Ersatzansprüche, sofern nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit gegeben sind, sind ausgeschlossen. In letzterem Falle beschränken sie sich auf die Deckungssumme der Haftpflichtversicherungsleistung (z.Z. Euro 500.000 pro Schadensfall).

  8. Unterlagen und Materialien des Auftraggebers
    Der GFTN überlassene Zeichnungen, Materialien, Muster und ähnliche Unterlagen für Angebote die nicht zum Auftrag geführt haben, werden auf Wunsch zurückgesandt. Sonst ist die GFTN berechtigt, sie drei Monate nach Abgabe des Angebotes bzw. einen Monat nach Beendigung der Verhandlungen zu vernichten. Das gleiche gilt für nicht innerhalb von Monatsfrist ab Vorlage des Prüfergebnisses zurückgeforderte Materialien gemäß Punkt 3.3.

  9. Gerichtsstand
    Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Darmstadt. Für Auftrag und Vertrag sowie evtl. Streitigkeiten gilt deutsches Recht.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 28. November 2016 um 10:26 Uhr  

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